<html> <head> <title>Reiseleben.de - Weltreise per Rad - Worldtrip by bike - Radreise um die Welt 2005 - 2007</title> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-1"> <meta name="description" content="Reiseberichte von meinen Radreisen - Weltreise per Fahrrad - Radreise um die Welt - Mit dem Rad einmal um den Globus"> <meta name="author" content="Thomas Gand"> <meta name="keywords" lang="de" content="Radreise, Radreisen, Radweltreise, Weltreise, Fahrradtour, Fahrradtouren, Radtour, Radtouren, Reisebericht, Reiseberichte, radfahren, rad fahren, Fahrradreise, Fahrradreisen, per Rad, mit dem Fahrrad, Velotour, Biketour, Reise, Reisen"> <meta name="keywords" lang="en" content="worldtrip, worldtour, by bike, pushbike, trip, cycling, bicycle, bicyle travelling, cycle, tour, ride, bike"> <meta name="robots" content="index, follow"> <meta http-equiv="expires" content="432000"> <meta name="revisit-after" content="30 days"> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://www.reiseleben.de/formatreiseleben.css"> <style type="text/css"> a:link { text-decoration:none; color:#a19e71; } a:visited { text-decoration:none; color:#a19e71; } a:active { text-decoration:none; color:#a19e71; } <!-- .textbox { background: transparent; background-color: White; border: 1px solid #000000; color: #000000; font-family: Verdana,Arial,Helvetica; font-size: x-small; text-align: left; scrollbar-face-color: #CCCCCC; scrollbar-shadow-color: #FFFFFF; scrollbar-highlight-color: #FFFFFF; scrollbar-3dlight-color: #FFFFFF; scrollbar-darkshadow-color: #FFFFFF; scrollbar-track-color: #FFFFFF; scrollbar-arrow-color: #000000 } TD {font-family: Verdana,Arial,Helvetica} DIV {font-family: Verdana,Arial,Helvetica} BODY {font-size: 10pt; font-family: Verdana,Arial,Helvetica} #layer1 { position: absolute; top: 417px; left: 399px; width: 106px; height: 100px; visibility: visible } --> </style> </head> <body bgcolor="black" alink="maroon" leftmargin="50" marginwidth="50" topmargin="2" marginheight="2" link="#a19e71" > <p>&nbsp;</p> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="2" width="100%" height="100%"> <tr> <td><a href="#english"><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/flaggeen.gif" name="RolloverImage19" align="absmiddle" border="0" alt=""><font color="#a19e71" size="-1"> click here for english version</font></a> <div align="center"><a name=""><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/flaggede.gif" name="RolloverImage19" align="absmiddle" border="0" alt=""></a> <b><font color="#a19e71" size="3"><u>Bolivien (09.09. - 10.10.2006, 32 Tage, 968 km)</font></b></u><p> <font color="#a19e71" size="-1"><b>Verwendete und empfohlene B&uuml;cher und Landkarten (versandkostenfrei!):</b><br> <center> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lastmflugeres-21&o=3&p=8&l=as1&asins=1741040183&fc1=A19E71&IS2=1&lt1=_blank&lc1=A19E71&bc1=000000&bg1=000000&f=ifr&nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lastmflugeres-21&o=3&p=8&l=as1&asins=1741041635&nou=1&fc1=a19e71&IS2=1&lt1=_blank&lc1=a19e71&bc1=000000&bg1=000000&f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lastmflugeres-21&o=3&p=8&l=as1&asins=1740594312&nou=1&fc1=a19e71&IS2=1&lt1=_blank&lc1=a19e71&bc1=000000&bg1=000000&f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=lastmflugeres-21&o=3&p=8&l=as1&asins=3831771081&fc1=A19E71&IS2=1&lt1=_blank&lc1=A19E71&bc1=000000&bg1=000000&f=ifr&nou=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> </center><p> <font color="#a19e71" size="-1"><p>Once upon a time in Bolivia<p>Ich hatte es ja schon vorher gewusst, aber die Ausmasse ueberraschten mich dann doch: Nachdem ich die Grenze zu Bolivien ueberquert hatte, erwartete mich eine von hunderten Fels- und Geroellblockaden versperrte Strasse nach Copacabana am Suedufer des Titicaca-Sees. Mal wieder protestierten die Campesinos gegen Landenteignung. Land, das die Kirche ihnen einst gegeben hatte und nun wieder zurueckforderte. Nur Fussgaenger und Radfahrer durften passieren und so schlaengelte ich mich durch die endlosen Blockaden ins voellig ausgestorbene Copacabana. Alles war geschlossen, denn kaum ein Tourist nahm den 8 km langen Weg zu Fuss auf sich. Ausser Bartek, mit dem ich ja schon in Peru unterwegs gewesen war, der dann am naechsten Tag eintraf. Da sowieso alles, von Geschaeften ueber Restaurants und Hotels, verrammelt und verriegelt war, abends Steine auf ein Militaerfahrzeug flogen und Sachen auf der Strasse angezuendet wurden, verdrueckten wir uns lieber und starteten einen Tag spaeter fuer zwei Tage Trekking auf die Insel Isla del Sol. Wir wanderten einmal um die Insel herum, die zwar schoen, aber nicht spektakulaer war. Zwei Tage spaeter waren wir wieder in Copacabana, wo die Blockaden inzwischen aufgehoben worden waren. Zum Glueck fuer Bartek, der so einen Bus nach La Paz bekam. Ich radelte natuerlich und zwei Tage spaeter fuhr ich auf der Autopista ueber den Canyonrand in den gigantischen Kessel von La Paz auf knapp 4.000 m.<br> <br> Hier traf ich mich dann nicht nur mit Bartek wieder, sondern auch mit Dan und Griffo aus Australien, die ich ja auch schon in Peru getroffen hatte. Zu Viert wollten wir ins Amazonas-Becken, in den bolivianischen Dschungel. Hinfliegen war uns zu teuer, aber die einzige Strasse, die von La Paz hinunter durch die Yungas in den Dschungel fuehrte, war die beruehmt-beruechtigte Death Road. Eine einspurige Schotterstrasse, abenteuerlich in Steilwaende gesprengt, mit ungesicherten Abgruenden von bis zu 1.000 m Tiefe. Mit durchschnittlich 100 Todesopfern pro Jahr nachgewiesenermassen die gefaehrlichste Strasse der Erde. Und da immer der Bergabfahrende an der Aussenkante fahren muss und erst vor kurzem wieder ein Bus in die Tiefe gestuerzt war, hielt sich unser Verlangen auf eine Busfahrt bergab in Grenzen. Nach einigem Hin und Her war eine Loesung gefunden: Wir buchten eine Mountainbike-Tour fuer die Death Road, was im Nachhinein allerdings angesichts der Qualitaet und dem Zustand der Raeder vermutlich gefaehrlicher war. Zudem artete die Abfahrt in ein hartes, aber spassiges Downhillrennen aus. Erstaunlicherweise flog keiner von uns in den Abgrund und 3.500 m tiefer in Yolosa war dann Schluss. Es war heiss, endlich mal wieder (!), und wir warteten auf den Bus fuer die 14 Stunden lange Holperfahrt tief ins Amazonas-Becken ins feucht-heisse Rurrenabaque.<br> <br> Nach zwei Tagen hatten wir dann eine Tour mit Guide und Verpflegung fuer zwei Tage in die Pampa und fuer zwei Tage in den Dschungel organisiert. Die Zeit bis dahin vertrieben wir uns mit Fussball spielen und dem Besuch von Karaoke Bars, zur Belustigung der Einheimischen.<br> Dann gings endlos mit einem Jeep ueber Schotterpisten und dann weiter mit einem Einbaum-Boot stundenlang ueber den Rio Yacuma durch die Pampa. Und was man da alles vom Boot aus sah, war unglaublich: Tausende von Alligatoren, hunderte von Capibaras und Schildkroeten, Kaimane, Paradiesvoegel, Stoerche, Affen und Tukane. Nachdem wir uns im Camp eingerichtet hatten, gings zum Piranha-fischen. Ich hatte irgendwie kein Glueck, hab nur ein paar Sardinen gefangen, aber bei den anderen liefs besser und so gabs frittierte Piranhas zum Abendessen!<br> <br> Nachts fuhren wir dann nochmal mit dem Einbaum raus. Ohne Motor liessen wir uns auf dem traege fliessenden Fluss ganz langsam durch die Dunkelheit treiben. Ueberall waren vereinzelte Tierlaute zu hoeren und im Licht der Taschenlampen blitzten hunderte von Alligatorenaugen. Doch spaeter, als mal keiner etwas sagte, keine Taschenlampe leuchtete und auch vom Boot kein Geraeusch mehr zu hoeren war, wie es auf dem Wasser langsam dahintrieb, da war es zum ersten Mal da: das Gefuehl, als Mensch nicht zu stoeren. Ein unglaubliches Gefuehl! Ich waere am liebsten noch die ganze Nacht geraeuschlos durch diese eigene Welt getrieben...<br> Am naechsten Morgen gings zu Fuss auf die Suche nach einer Anaconda und nach ein paar Stunden Wandern entdeckten wir tatsaechlich eine. Ausser mir und Bartek wollte keiner das Drei-Meter-Ungetuem hochheben. Naja, ich tats fuers Foto, liess sie dann aber auch schnell wieder runter, nicht nur weil sie ganz gewaltig stank, sondern auch, weil sie ueberraschend kraeftig versuchte, sich um mich zu winden...<br> <br> Auf dem Weg mit dem Boot zurueck zur Strasse sprangen wir dann nochmal an einer Stelle, an der ein paar rosa Delfine herumschwammen, ins Wasser. Irgendwie musste die Aussage &quot;no peligroso&quot; (nicht gefaehrlich) des Guides mich ueberzeugt haben, denn sonst waere ich wohl niemals in einen braun-schlammigen Fluss gesprungen, wenn nur wenige Meter entfernt am Ufer Alligatoren mit offenen Maeulern dabei zuguckten und ganz sicherlich auch welche im trueben Wasser um uns herumschwammen...<br> <br> Nach einer Nacht in Rurrenabaque gings schon wieder los, dieses Mal mit dem Boot auf dem Rio Beni tiefer in den Dschungel, wo wir zwei Tage mit Dschungeltrekking verbrachten. Auch sehr schoen, aber nicht annaehernd so viele Tier zu sehen, wie in der Pampa.<br> <br> 18 Stunden lang ging es holpernd im Bus zurueck nach La Paz, diesmal ja auf der sicheren inneren Seite der Death Road. Es war eine tolle Zeit zusammen gewesen und nach einigem Hin und Her beschlossen wir, noch zusammen den 6.088 m hohen Huayna Potosi zu besteigen, so quasi als Abschluss, bevor wir uns alle wieder trennen wuerden.<br> <br> Nach zwei Tagen Akklimatisation und Organisation gings los. Das Taxi schaffte mit der ganzen Ausruestung einen steilen Anstieg nicht, also schieben. Dann blieben wir noch mit Kuehlerschaden liegen, den der Fahrer aber irgendwie wieder hinbekam. Im Schneegestoeber stiegen wir zum High Camp auf 5.130 m auf und um Mitternacht starteten wir. Bartek, Andy aus den USA und ich mit Guide Miguel in einer Seilschaft. Zwar ist der Huayna Potosi ohne technisches Eisklettern, wie es ja in Peru am Tocllaraju noetig gewesen war, zu bezwingen, aber ohne zumindest eine Eisaxt kommt man nicht ueber einige Passagen im Gletscher. Und erst recht braucht man sie fuer den letzten Steilhang, den wir kurz nach Sonnenaufgang erreichten. Aeusserst anstrengend kaempften wir uns Meter fuer Meter steil bergauf, bis wir endlich auf dem Gipfel auf 6.088 m standen! Ich war dem Himmel nochmal ein paar Meter naeher gekommen...<br> <br> Dan und Griffo trafen wir erst nach einem schier endlosen und anstrengenden Abstieg im High Camp wieder. Sie hatten leider nach drei Versuchen in der letzten Steilwand aufgeben muessen. Auch wenn es bei Weitem nicht so hart und schwierig wie am Tocllaraju in Peru gewesen war, schlauchte mich der Abstieg zum High Camp und dann weiter hinunter zur Strasse doch sehr und so waren wir alle ziemlich kaputt, als wir wieder in La Paz ankamen. Auch, wenn wir es nicht alle Vier bis auf den Gipfel geschafft hatten, war es doch irgendwie ein wuerdiger Abschluss unserer gemeinsamen Zeit. Am naechsten Tag verabschiedete ich mich erst von Bartek, der nun mit dem Bus wieder nach Ecuador fuhr, und dann von Dan und Griffo, die mit dem Bus weiter nach Sueden fuhren. Es war eine tolle Zeit gewesen!<br> <br> Nun wuerde ich nach langer Zeit mal wieder alleine unterwegs sein muessen. So dachte ich, doch schon einen Tag nachdem ich La Paz verlassen hatte, traf ich Jeannette und Gerrit, zwei Radler aus Holland, die ich vorher schon mal in Peru beim Machu Picchu getroffen hatte. Die beiden waren seit Peru mit Harald aus Deutschland unterwegs und alle drei in Alaska gestartet und nun auch schon ueber ein Jahr unterwegs. So radelten wir nun zu Viert weiter uebers knapp 4.000 m hohe Altiplano nach Sueden.<br> <br> Irgendwie hatte ich die Drei dann doch ueberzeugen koennen, mit mir zur Stadt Potosi zu fahren, um eine der Minen im Berg Cerro Rico zu besuchen. Um uns einen langen Umweg zum Salar de Uyuni zu ersparen, nahmen wir von Challapata, wo wir die Raeder im Hostal liessen, einen Bus nach Potosi. Ueber 250 aktive einzelne Minen gibt es derzeit im Cerro Rico. In diesen arbeiten jeden Tag 12.000 Menschen und sprengen sich, zu kleinen Kollektiven organisiert, kreuz und quer unter unvorstellbaren Arbeitsbedingungen durch den Berg. Es gibt keine Messungen, die kontrollieren wuerden, wer gerade wo sprengt und wo sich welche Mine befindet. Und so kommen zu den katastrophalen, mittelalterlichen Bedingungen auch noch Kaempfe mit rivalisierenden Minen, die auch mal mit Dynamit ausgefochten werden. Aufgrund Asbest und giftiger Gase, die die Lungen zerstoeren, liegt die verbleibende Lebenserwartung eines dort anfangenden Arbeiters bei noch 10 bis 15 Jahren.<br> Kreuz und quer, rauf und runter, gingen und krochen wir durch teils erschreckend enge Schaechte mit abenteuerlich abgesicherten Einstuerzen und tiefen Abgruenden und waren alle froh, als wir ein paar Stunden spaeter wieder draussen waren. Es war vermutlich mit einer der gefaehrlichsten Orte, an denen ich je gewesen bin. Von den 12.000 Menschen, die an diesem Ort jeden Tag arbeiten, sind etwa 2.000 noch Kinder. Mit Kokablaettern betaeubt wuehlen sie sich Tag fuer Tag durch den Berg, weil sie keine andere Wahl haben. Die juengsten sind erst 10 Jahre alt. Einer, der auch in diesem Alter angefangen hatte, starb vor ein paar Tagen im Alter von 29 Jahren. Er uebertraf damit seine Lebenserwartung um 5 bis 10 Jahre. Sein Spitzname war &quot;Botitas&quot; (kleine Stiefel).<br> <br> Die naechsten Tage ging es ueber Ruettel- und Sandpisten weiter nach Sueden zum gigantischen ausgetrockneten Salzsee Salar de Uyuni. Nach einem Abstecher zum Ort Uyuni und dem dortigen Eisenbahnfriedhof gings los: Wir nahmen Kurs auf 277 Grad und rollten aufs Salz. Ein unglaubliches Gefuehl in einer surrealen Landschaft! Endloses blendendes Weiss bis zum Horizont, unter einem stahlblauen, wolkenlosen Himmel! Nach zahllosen Pausen und unzaehligen Fotos fuhren wir tatsaechlich 76 km spaeter genau auf die Insel Incahuasi zu, die mit Riesenkakteen uebersaet in der Mitte des Salars liegt. Nach einer Nacht im dortigen Refugio, wo man uns superfreundlich aufnahm, gings weiter ans Suedufer, unterbrochen von hunderten Pausen und Fotostopps. Es war wohl eine der atemberaubendsten Landschaften, durch die ich je gefahren bin und ich haette noch tagelang ueber das harte Salz pedalen koennen!<br> <br> Nach einigen Kilometern uebler Sandpiste erwartete uns am naechsten Tag in Colcha K der Jeep, den wir schon in Uyuni organisiert hatten. Denn wir wollten noch den abgelegensten suedlichen Teil Boliviens sehen und das haette per Rad bedeutet, sich zwei Wochen lang ohne Doerfer, fast ohne Versorgungsmoeglichkeit und Wasser ueber uebelste Sand- und Ruettelpisten zu quaelen und danach war uns nicht. Also wurden die vier Raeder aufs Dach des Jeeps verfrachtet und zusammen mit dem Fahrer, seiner Frau und Kind gings los, weiter nach Sueden. Vorbei an faszinierenden Lagunen mit zahllosen Flamingos, Geysiren und heissen Quellen gings durch kahle, aber beeindruckende Vulkanlandschaften.<br> <br> Nach zwei Tagen waren wir im suedwestlichsten Zipfel Boliviens angekommen und luden mein Rad vom Wagen. Ich wollte hier ueber die Grenze nach San Pedro de Atacama in Chile fahren. Die Anderen wollten nach Argentinien und wuerden daher noch zwei Tage im Jeep weiter nach Osten fahren. Es war also mal wieder Zeit, Adios zu sagen. Ich verabschiedete mich von Jeannette, Gerrit und Harald. Es war eine unglaublich tolle Zeit zusammen gewesen!<br> <br> Noch ein paar Kilometer sandige Piste bergauf zum einsamen bolivianischen Grenzposten in einem baufaelligen kleinen Gebaeude und dann war meine Zeit in Bolivien vorbei. Ich koennte das Gleiche, wie am Ende meines Peru-Berichts schreiben. Es war ein unglaublicher Monat gewesen und das lag nicht nur an den netten Menschen und der faszinierenden und vielfaeltigen Landschaft Boliviens, sondern vor allem auch an den Menschen, mit denen ich in dieser Zeit unterwegs sein konnte! Bestimmt werde ich noch tausendmal zu erzaehlen anfangen: &quot;Once upon a time in Bolivia ...&quot;<br> </font><br> </p> </div> <p><br> <div align="center"><a name=""><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/flaggeen.gif" name="RolloverImage19" align="absmiddle" border="0" alt=""></a> <a name="english"><b><font color="#a19e71" size="3"><u>Bolivia (09.09. - 10.10.2006, 32 days, 968 km)</font></b></u><p> <font color="#a19e71" size="-1"><p>Once upon a time in Bolivia<p>I knew it before, but it was surprisingly efficient: Having crossed the border to Bolivia, hundreds of barricades on the road to Copacabana at Lake Titicaca slowed me down. Once again Campesinos were protesting against the Church, who tried to get back land, that she once gave to them. Just pedestrians and cyclists were allowed to pass through. So I zigzaged through countless rocks and trees on the road and reached totally deserted Copacabana. Virtually everything was closed, since tourists rarely made their way here by foot. Except Bartek from Poland, who I met before in Peru. He arrived next afternoon. But as anyway all shops, restaurants and hotels were closed and as in the evening stones were thrown on a military car and fires made on the street, we decided to leave. So we prepared ourselves for two days Trekking on nearby Isla del Sol. There we did the entire circuit around and across the island, which was fairly nice, but not that spectacular.<br> Two days later back in Copacabana luckily the barricades had been stopped. Good for Bartek to catch a bus to La Paz, whereas I started cycling again and another two days later I dropped over the canyon's edge into magnificent La Paz, which spectacularly fills the entire canyon at an altitude of almost 4.000 m above sea level.<br> <br> Here I met up again not just with Bartek, but as well with Dan and Griffo from Australia, who I had met before in Peru. Together we planned to head to the bolivian jungle in the Amazon Basin. Flying there was too expensive, but the only road linking La Paz area withe the jungle, passing the Yungas, is the more or less famous Death Road. A single-lane gravel track, spectacularly set in vertical walls with sheer drops of up to 1.000 m. Given the average of 100 killed people per year it is officially the world's most dangerous road. As downhill traffic on this road passes oncoming traffic on the outside and as recently again a bus disappeared in the abyss, we were not that keen on going down this road by bus. So there was just one solution: We booked a Mountainbike-Tour for the Death Road, which in the end appeared to be probably even more dangerous, given the rented bikes' quality and condition. The ride turned into a hard downhill race, which was great fun! Astonishingly none of us dropped into the abyss... 3.500 m lower in Yolosa the race was over. It was fairly hot while we were waiting for the bus to bring us in a bumpy 14 hours ride to Rurrenabaque deep into the Amazon Basin.<br> <br> Two days later a tour with guide and food was organised for two days pampa and two days jungle. In the meantime we chased time with some soccer and visits to local karaoke bars.<br> Then we started by jeep over endless dirt roads to Rio Yacuma, on which we changed to a longboat for a several hours ride through the pampa. And it was surprisingly amazing what could be seen on this boat trip: Thousands of alligators, heaps of capibaras and turtles, caimans, paradise birds, storks, monkeys and tucans. Having made ourselves comfortable in the camp, we went for some piranha fishing. Though I was not that lucky by fishing out of the muddy water just a couple of sardines, the others catched quite a few of them, so we had fried piranha for dinner.<br> <br> At nighttime we were heading out again with the longboat, floating slowly on the river in the dark without the outbord motor. Noises from animals could be heard and the torches uncovered hundreds of alligator eyes twinkling in the dark. And later, when no one was talking and no torch was shining, the boat drifting silently in the water, there it was for the first time: The feeling, not to disturb! An unbelievable feeling, hardly to describe! I could have done this for hours...<br> <br> Next morning we went on a walk to find an anaconda and after a couple of hours we really found one. Except of Bartek and me, nobody wanted to pick it up this huge three-meter-snake. I did it for the picture, but as she was disgustingly smelly and especially as she started to wind herself around me, surprisingly powerful, I laid her back quite quickly...<br> <br> While heading back to the road by boat on Yacuma river we stopped for a jump in the muddy water for swimming with a couple of pink river dolphins. Apparently the guides' promise &quot;no es peligroso&quot; (not dangerous) must have been trustworthy, since otherwise I never would have jumped in a muddy river, when there are alligators watching me from the river's bank just a few meters away with their mouths wide open. And probably some of them were even swimming anywhere around me. But the dolphins did'nt come closer, so we went on.<br> <br> Having spent one night in Rurrenabaque we started again, this time by boat on Rio Beni deep into the jungle, where we spent two days with jungle trekking. This was quite nice, but far less animals could be seen. 18 hours of bumpy bus ride brought us back to La Paz, this time on the Death Road's safer inner side.<br> <br> We really had a great time together and so we finally came to the conclusion to climb together 6.088 m high Huayna Potosi, before heading on in different directions. After two days of acclimatisation and organisation we got started. The taxi did'nt make one steep dirt track because of tons of equipment, so pushed it up the hill. But one hour later we had the next breakdown, because of a leaked radiator. The driver, however, fixed it, so we made it to the basecamp, from where we started walking up in heavy snowfalls to high camp at 5.050 m above sea level. At midnight we started heading to the summit. Bartek, Andy from USA and me with guide Miguel as one of the teams.<br> In fact Huayna Potosi can be climbed without technical ice climbing as it was necessary at Tocllaraju in Peru, but at least one ice axt is needed to pass some of the glacier's steeper sections and you won't make it to the top without it at the last steep and huge wall, which we reached just after sunrise. Quite exhausting we pushed us meter by meter up the steep wall, until we finally reached the summit at 6.088 m above sea level! So I had become a few meters more close to the sky!<br> <br> We met Dan and Griffo at High Camp, as they unfortunately had to gave up after three unsuccessfull attempts in the last wall. Even if it was by no means that hard and difficult as at Tocllaraju in Peru, the endless descent and way back to High Camp and further down to Base Camp was seriously exhausting. So all of us were fairly tired when getting back to La Paz. But although not all of us made it all the way up to the top, it was a kaind of worthy end of our time we spent together. Next day it was time to say goodbye to Bartek, who wanted to head back by bus to Ecuador, and to Dan and Griffo, who went by bus further south. It was an unforgettable and so amazing time!<br> <br> So I thought I would have to travel alone again after such a long time. But one day after having left La Paz I met Jeannette and Gerrit, two cyclists from the Netherlands, who I had met before at Machu Picchu in Peru. They were cycling together with Harald from Germany at this time and all three of them were travelling now for more than a year as well, started in Alaska. So now we cycled together by heading south on Bolivia's Altiplano at 4.000 m above sea level.<br> <br> I don't know how, but in the end I convinced them to go with me to Potosi to give one of the Cerro Rico mines a visit. To avoid a long detour on the way to Salar de Uyuni we catched a bus in Challapata, where we left our bikes in the town's only opened hostal.<br> <br> There are 250 currently active mines in Mountain Cerro Rico. 12.000 people work in there every day, dynamiting zigzag through the mountain, organised in small cooperatives. The working conditions appear to be as in the Middle Ages and there is absolutely no coordination and control among the mines. Nobody has an idea about the exact position of all these mines, since there are no geophysical measurings at all. This makes it even worser for the miners, as it causes fights between the groups, often with deadly use of dynamite. Being exposed to all kinds of noxious chemicals and gases, destroying the lungs, miners normally die within 10 to 15 years after entering the mine.<br> We zigzaged up and down through narrow and steep passageways with low ceilings and were quite happy to get out again after a couple of sweaty and dusty hours. This was probably one of the most dangerous places I've ever been to...<br> <br> 2.000 of the 12.000 people working there everyday are children. Chewing coca they dig through the mountain day by day, cause they have no other choice. The youngest are just 10 years old. One of them, who started with this age, died a couple of days ago, being 29 years old. He topped his expected lifetime by 5 to 10 years. His nickname was &quot;Botitas&quot; (small boots).<br> <br> During the following days we cycled further south on bumpy and sandy dirt roads towards giant and dry Salar de Uyuni. Having visited Uyuni town and the nearby Train Cemetary we got started by entering the salt! An unbelievable feeling, hardly to describe! Surrounded by surreal landscape and endless blinding white we pedaled across the plain. After countless pictures and stopps we really reached Isla Incahuasi with her giant cacti in the Salar's center. Having spent one night in the Isla's Refugio we went on the the plain's southern bank, again interrupted by heaps of photo shootings. This was definetely one of the most impressive landscapes I ever cycled through!<br> <br> Having passed a sandy dirt track, next day the in Uyuni organised Jeep was waiting for us in Colcha K. We wanted to see Bolivia's deserted southernmost part as well and to do this by bike would have been a real challenge for two weeks without any town and almost without any water and food supply on horrible sandy and bumby tracks. We were not too keen on that. So we packed the bikes on the jeep's roof and together with the driver, his wife and child we went on further south. Passing awesome lagoons with heaps of flamingos, geysers and hot springs we went through bare but fascinating volcano landscape.<br> <br> Two days later we reached Bolivia's southwesternmost area and unloaded my bike as I planned to cross here the border and head on to San Oedro de Atacama in Chile. The others wanted to go to Argentina and so they would go on by jeep eastwards for another two days. Once again it was time to say Adios, this time to Jeannette, Gerrit and Harald. It was such an incredible time, we had so much fun together!<br> <br> Just one sandy dirt track left, uphill to the small bolivian checkpoint and my time in Bolivia was over. I could write down the same I wrote in my update for Peru. It was an incredible month, not just because of the friendly and nice Bolivians and their amazing and magnificent landscape, but rather because of the people I could travel with. Who knows how often I will start to tell: &quot;Once upon a time in Bolivia...&quot;<br> </font></p> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div align="center"><br> <img src="http://www.reiseleben.de/bilder/buecherzuradweltreisen.jpg" alt="" align="middle" border="0"><br> <img src="http://www.reiseleben.de/bilder/triangler.jpg" alt="" align="middle" border="0"><A title="Fahrrad Weltf&uuml;hrer" HREF="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896623044/lastmflugeres-21" target="_blank"><IMG SRC="http://www.reiseleben.de/bilder/buchfahrradweltfuehrer.jpg" align="middle" border="0" alt="Fahrrad Weltf&uuml;hrer" hspace="10" vspace="3"></A><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/triangler.jpg" alt="" align="middle" border="0"><A title="Durchgedreht - Sieben Jahre im Sattel" HREF="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896623052/lastmflugeres-21" target="_blank"><IMG SRC="http://www.reiseleben.de/bilder/buchdurchgedreht.jpg" align="middle" border="0" alt="Durchgedreht - Sieben Jahre im Sattel" hspace="10" vspace="3"></A><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/triangler.jpg" alt="" align="middle" border="0"><a title="Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896623834/lastmflugeres-21" target="_blank"><img alt="Rad ab! 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt" align="middle" border="0" src="http://www.reiseleben.de/bilder/buchradab.jpg" hspace="10" vspace="3"></a><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/triangler.jpg" alt="" align="middle" border="0"><A title="Weltsichten - F&uuml;nf Jahre mit dem Fahrrad unterwegs" HREF="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934996000/lastmflugeres-21" target="_blank"><IMG SRC="http://www.reiseleben.de/bilder/buchweltsichten.jpg" align="middle" border="0" alt="Weltsichten - F&uuml;nf Jahre mit dem Fahrrad unterwegs" hspace="10" vspace="3"></A><img src="http://www.reiseleben.de/bilder/triangler.jpg" alt="" align="middle" border="0"><a title="Welterfahrung - 30.000 km um die Welt" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3934996078/lastmflugeres-21" target="_blank"><img alt="Welterfahrung - 30.000 km um die Welt" align="middle" border="0" src="http://www.reiseleben.de/bilder/buchwelterfahrung.jpg" hspace="10" vspace="3"></a><br> </div> </td> </tr> <tr height="25"> <td height="25"> <div align="center"> <font size="1" color="white">&copy; 2002 - 2009 Reiseleben.de</font></div> </td> </tr> </table> <script type="text/javascript"> var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? 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