37 Tage Sardinien, Korsika, Elba und Toskana per Rad
31.08. bis 06.10.2004


Tag 3: 02.09.04

Da wir noch nicht ganz sicher sind, wie man hier auf Wildzelten reagiert, offiziell ist es ja verboten, verzichten wir an diesem Morgen erst einmal auf ein ausgiebiges Frühstück und starten gegen 8.00 Uhr mit leerem Magen.

Östlich von Siniscóla in S. Lucia

Bei S. Lucia holen wir das Frühstück dann direkt am Meer gemütlich nach, bevor es auf der S125 weiter Richtung Orosei geht, wo wir Richtung Meer abbiegen und eine Pause mit Baden und Sonnen einlegen.

Caletta di Osalla bei Orosei

Die Hauptstraße verlässt die Küste in diesem Bereich und wendet sich ins Inland. Da wir keine Lust haben, den ganzen Weg zurückzufahren und wir eigentlich bis Cala Gonone näher am Wasser bleiben wollen, packen wir unsere Räder ab und tragen Sie zu Fuß über einen schmalen, sandigen Pfad über einen Landvorsprung hinüber in die nächste Bucht, die wir sonst über die Straße nur über einen riesigen Umweg hätten erreichen können. Nachdem wir mehrmals hin und hergegangen sind und alle Taschen drüben sind, wuchten wir die Räder über den Strand und erklimmen über einen ziemlich steilen Fahrweg im kleinsten Gang den sich anschließenden Höhenzug. Um nach Cala Gonone zu gelangen, müssen wir aber erst noch einen sehr steilen Pass auf 500 m Höhe erklimmen, um den Ausläufer des Monte Irveri zu überwinden.

Pass über den Monte Irveri nach Cala Gonone

Eine ebenso steile Abfahrt bringt uns schnell wieder auf Meereshöhe und wir fahren durch Cala Gonone hindurch zunächst bis zum Ende der Küstenstraße zur Caletta Fuili. Da die gesamte Strecke jedoch aus Steilküste besteht, findet sich nirgends ein Plätzchen für unser Zelt, so dass wir es notgedrungen auf dem Campingplatz im Ort aufschlagen, denn den steilen Aufstieg über die Serpentinen hinauf zur S125 wollen wir an diesem späten Nachmittag definitiv nicht mehr angehen.



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