5 Wochen Portugal per Rad
03.09. bis 10.10.2003


Tag 37: 09.10.03

Um 10.00 Uhr starten wir mit dem Rad unbepackt zum Flughafen, um den komplizierten Weg durch die Innenstadt, den man uns auf der Karte gezeigt hat, zu testen und festzustellen, wie lange wir denn brauchen würden. Außerdem wollten wir am Flughafen überprüfen, ob die von uns bei unserer Ankunft im Parkhaus deponierten Kartons noch an ihrem Platz liegen. Nachdem wir im Zick-Zack-Kurs etwa eine Stunde durch die Innenstadt von Lissabon geradelt sind, treffen wir tatsächlich am Flughafen ein, die Kartons sind allerdings wie schon fast befürchtet nicht mehr unter der Treppe. Also sammeln wir Pappe auf dem Flughafengelände und bitten eine freundliche Mitarbeiterin des Tourist Offices von Lissabon, diese für uns bis morgen zu deponieren. Freundlicherweise hebt sie diese bis zum nächsten Tag in ihrem Lager auf. Dann endlich können wir entspannt die Entdeckung der Lissaboner Sehenswürdigkeiten starten. So fahren wir mit den Rädern bis ins Zentrum und schließen diese an einem der belebten Plätze an einen Baum. Es sind weit und breit absolut die einzigen Fahrräder, die überhaupt zu sehen sind, Fahrraddiebe hätten daher in Lissabon wohl ohnehin nicht viel zu tun und so hoffen wir, dass es solche in der Hauptstadt erst gar nicht gibt.

Elevador de Santa Justa

Den Rest des Tages verbringen wir zu Fuß bei brütender Hitze und strahlendem Sonnenschein mit der Erkundung des Fahrstuhls Elevador de Santa Justa, der die Unter- mit der Oberstadt verbindet, der malerischen Altstadt Alfama, der Kathedrale, dem Rossio und dem Praça de Comercio.

Kathedrale

Electrico

Selbst um 17.30 Uhr, als wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz machen, ist es noch 26 Grad warm und das Mitte Oktober!

Lissabon

Für den Rückweg finden wir eine bessere und kürzere, wenn auch nicht unbedingt weniger anstrengende und steile Strecke zum Campingplatz.

Zeltplatz

Zum letzten Mal setzen wir unseren Kocher nach den heutigen 39 Radelkilometern in Gang und kochen uns ein Abendessen bei einem eisgekühlten Superbock, dem unserer Meinung nach besten Bier Portugals. Auch an diesem letzten Abend liegen wir früh im Zelt.



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