5 Wochen Portugal per Rad
03.09. bis 10.10.2003


Tag 36: 08.10.03

Morgens um 9.30 Uhr starten wir Richtung Almada und geraten in immer dichter werdenden Verkehr. Da die Schnellstraße nach Caparica für Bikes gesperrt ist, müssen wir eine Nebenstrecke suchen, die wir erst nach mehrmaligen An- und Irrläufen und nerviger Kurverei durch dichten Stadtverkehr finden.

Etwas nördlich der Schnellstraße fahren wir dann gen Westen nach Trafaria und klären, wann die Fähre ablegt, die uns hinüber nach Lissabon bringen soll. Es ist noch etwas Zeit, denn sie legt erst um 17.00 Uhr ab, so dass wir noch einen Abstecher zum Strand wagen und uns noch ein letztes Mal in die Fluten stürzen. Nachdem die Sonne uns getrocknet hat und wir das Liegen am Strand zum letzten Mal genossen haben, machen wir uns auf den Weg zurück zur Fähre, die uns direkt zum Torre de Belém auf die andere Seite des Rio Tejo bringt.

Rio Tejo

Am Rio Tejo in Lissabon

Nach einem kleinen Einkauf starten wir eine Irrfahrt über Lissabons Stadtberg durch den Stadtteil Montesanto und fahren auf sehr umständlichem Weg einmal über den Berg und um ihn herum auf die andere Seite zum Campingplatz von Lissabon, der sonst nur einfacher über die Autobahn zu erreichen gewesen wäre.

So nehmen wir denn auch dankbar die Hilfe einer von zwei Freiwilligen, die von sich aus anbieten, mit dem Auto vor uns her bis zum Platz zu fahren, an und rasen in
halsbrecherischem Tempo dem Auto, dem wir nur mit Mühe folgen können, hinterher. Als wir den Platz endlich nach 66 Tageskilometern entnervt erreichen, ist es schon fast dunkel. Schnell haben wir das Zelt aufgebaut und kochen im Licht des Waschhauses unser Abendessen.



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