5 Wochen Portugal per Rad
03.09. bis 10.10.2003


Tag 21: 23.09.03

Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir um 9.30 Uhr auf und fahren weiter Richtung Süden durch den Naturalpark.

Kurz vor Alcoutim

Kurz hinter Santa Marta biegen wir links ab Richtung Alcoutim zum Rio Guadiana, der die portugiesisch-spanische Grenze markiert. So ist Alcoutim denn auch ein kleines Dörfchen, das aber trotzdem eine kleine Trutzburg auf einem Hügel besitzt, von der aus früher regelmäßig auf das gegenüber auf spanischer Seite gelegene Dörfchen mit ebensolcher Burg geschossen wurde.

Alcoutim

Heute ist alles friedlich und so verlassen wir das verschlafene und idyllische Nest Richtung Algarve, immer am Fluss entlang. Die Strecke ist sehr schön und bietet unvergleichlich herrliche Aussichten, aber die Sonne brennt wieder einmal erbarmungslos auf uns nieder, so dass wir schnell nach einem Plätzchen Ausschau halten, von dem wir einen erfrischenden Sprung ins kalte Nass wagen können. Doch das Ufer ist relativ unzugänglich, so dass wir darauf leider schwitzend verzichten müssen.

Am Rio Guadiana

Zumindest eine kleine Pause unter einem Olivenbaum gönnen wir uns. Später geht es weiter stetig bergauf und bergab und bei Foz de Odeleite verlässt die Straße den Fluss mit einer enorm steilen Steigung, die uns noch einmal ordentlich ins Schwitzen bringt. Die Landschaft ähnelt nun fast einer afrikanischen Steppe in Tansania, versetzt mit kleineren blauen Seen.

Südosten Portugals

Nach einigem bergauf und bergab erreichen wir endlich nach nunmehr 11 Tagen wieder das Meer. In Vila Real de Santo António füllen wir unsere Vorräte wieder auf und starten dann direkt weiter Richtung Westen durch leider sehr starken Verkehr nach Monte Gordo. Der starke Verkehr sollte uns auch in den nächsten Tagen erhalten bleiben und auch die Hotelburgen von Monte Gordo steigerten unsere Freude, an der Algarve angelangt zu sein, nicht besonders. Der Campingplatz, den wir in dieser Touristenhochburg auf den letzten der heutigen 84 km ansteuern ist zwar vergleichsweise preiswert, zumindest hatten wir schlimmeres befürchtet, allerdings ist er von der Eigenschaft, idyllisch zu sein, weit entfernt und zudem gut gefüllt.



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