Tag 20: 22.09.03
Auf einer Nebenstraße fahren wir über Salvada durch endlose Felder auf die N122 und dann auf dieser weiter Richtung Süden in den Parque natural do Vale do Guadiana über bizarre Hügel auf sehr schöner Strecke.

In Mértola machen wir eine kleine Pause und beobachten das Treiben in der heute für Autos gesperrten Hauptstraße des Ortes. Denn heute ist der europäische Tag des autofreien Verkehrs! Das kommt uns natürlich sehr gelegen und so passieren wir den malerischen Ort ganz ohne Abgase.

Hinter Mértola finden wir an einer Brücke nach 5 der heutigen 69 Kilometer einen idyllischen Zitronen- und Limettenhain, an dem wir kurzerhand unser Zelt aufschlagen. Zwar sieht man, dass die Bäume gerade gewässert wurden, doch gerade deshalb gehen wir davon aus, dass wir hier heute niemanden mehr stören.

An einem Brunnen, der auch der Bewässerung der Bäume dient, waschen wir den Staub des heutigen Tages ab und legen uns noch etwas in die Nachmittagssonne. Einige Zeit später steht doch noch der Besitzer vor uns, doch auf unsere Erklärungen mit Hand und Fuß und ein paar Brocken Portugiesisch und Englisch, dass wir schon morgen wieder weg sein würden, meint er nur, wir sollen doch noch ruhig ein paar Tage länger bleiben, das mache ihm nichts aus. „Vielen Dank!“ verabschieden wir uns.