Tag 18: 20.09.03
Endlich frühstücken wir mal wieder in Ruhe und machen uns dann früh los, vorbei an Korkeichen und Olivenhainen, die später leider immer häufiger eingezäunt sind, so dass wir für ein Picknick sogar warten müssen, bis sich eine offene Stelle irgendwo am Zaun zeigt.

Eigentlich müssten wir mal wieder unsere Vorräte aufstocken, doch ein Supermarkt ist weit und breit keiner in Sicht. So radeln wir weiter, kurz vor Arraiolos hinauf auf 380 m Höhe weiter bis Évora, wo wir uns entschließen, nicht in das Stadtinnere innerhalb der Stadtmauern zu fahren, sondern direkt einen großen Supermarkt anzusteuern. Später erfahren wir, dass sich ein Abstecher in das Innere der alten Stadtmauern durchaus gelohnt hätte, schade!

Nach dem Einkauf fahren wir die letzten der heutigen 89 km zum relativ vollen Orbitur Campingplatz und hacken unsere Heringe eher erfolglos in den harten und steinigen Boden. Jedem, der die Campingplätze im Süden Portugals nutzen möchte, sei dringend die Mitnahme von Zeltnägeln angeraten.

Doch ein eisgekühltes frisch gezapftes Bier an der Poolbar entschädigt für die Mühen. Unter herrlich duftenden Eukalyptusbäumen liegen wir später im Zelt als sonst.