Tag 14: 16.09.03
Nachdem ich bereits um 6.00 Uhr, wie ich dachte, aufgestanden bin, frisch rasiert beginne mitten im Dunkeln das Frühstück vorzubereiten, teilt mir Steffi verschlafen aus dem Zelt mit, dass es doch erst 5 Uhr sei. Irgendwie hatte ich die Uhr wohl falsch abgelesen und mich auch tatsächlich schon gewundert, warum es denn heute gar nicht hell werden wollte. Schlafen konnte ich allerdings auch nicht mehr, also las ich noch 1,5 Stunden, bis auch Steffi aus dem Zelt kroch.

Um 8.30 Uhr starten wir auf schöner Strecke durch Weinberge mit endlosen Weinreben und tollem Panorama nach Peso da Régua bis hinunter auf 70 m über dem Meeresspiegel, um direkt wieder hinauf auf sehr heißer Strecke Richtung Lamego zu fahren. So geht es wieder bis auf anstrengende 950 m Höhe hinauf zwischen Weinreben wohin das Auge auch blickt. Die Luft flimmert doch ein leichtes Lüftchen verschafft zumindest geringfügige Erfrischung, auch wenn die Sonne weiterhin gnadenlos vom wolkenlosen Himmel brennt.

In Castro Daire füllen wir unsere Nahrungsmittelvorräte auf und sind enttäuscht, dass der anvisierte Campingplatz doch noch weitere 8 km außerhalb, natürlich verbunden mit einer weiteren deftigen Steigung, liegt. Dafür haben wir den Platz nach den heutigen 84 km bis auf einen Wohnwagen und ein später noch eintreffendes Pärchen ganz für uns allein und liegen nach üppigem Mahl, bestehend aus einer frischen Gemüsepfanne mit Würstchen früh im Bett.