5 Wochen Portugal per Rad
03.09. bis 10.10.2003


Tag 12: 14.09.03

So sind wir um 9.00 Uhr schon 8 km gefahren und treffen eine folgenschwere Entscheidung hinsichtlich einer auf der Karte lockenden Abkürzung, die sich verheerenderweise als megasteil und kurvig durch das Bergland entpuppt. An Fahren ist nicht mehr zu denken, Meter für Meter muss das Rad den unglaublich steilen Fahrweg hinaufgewuchtet werden, immer unterbrochen von einer kurzen Pause mit angezogenen Handbremsen, um etwas Luft holen zu können. Endlich nach gut zwei Stunden Quälerei erreichen wir wieder die Hauptstraße und fahren fortan moderater bergan bei brütender Hitze.

Riesiger Eukalyptusbaum

An zwei Stauseen fahren wir ohne Badepause vorbei, da wir uns vom heutigen Tagesziel, dem dritten Stausee an der N103 bei Viado de Baixo einen entspannten Badenachmittag versprechen. Doch bis dahin sollte noch viel Zeit mit anstrengender Kurbelei in brütender Hitze bis auf 920 m Höhe vergehen. Wir sind froh, als wir endlich die Staumauer unterhalb queren und die letzten Höhenmeter bis zum See hinaufkurbeln.

Am Stausee

So verlassen wir die Straße nach den heutigen anstrengenden 62 km direkt an einer kleineren unbebauten Halbinsel, die in den Stausee hineinragt und erkunden sie nach einem geeigneten Platz fürs Zelt, den wir nach kurzer Zeit etwas geschützt zwischen einigen Büschen nahe dem Seeufer auch finden. Den Rest des Tages schwimmen und liegen wir am Wasser in der Nachmittagssonne.

Am Stausee

Nach dem Abendessen liegen wir früh im Zelt und schlafen trotz eines weiter entfernt laufenden Generators schnell ein.



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