5 Wochen Portugal per Rad
03.09. bis 10.10.2003


Tag 10: 12.09.03

Nach dem Frühstück gehen wir noch einmal zum Strand, denn nun werden wir uns ja für etliche Tage vom Meer verabschieden müssen. So geht es heute früh los, direkt gen Osten ins Inland am Flussufer des Rio Lima entlang. Bis zur Anschlussstelle an die Autobahn ist der Verkehr noch etwas dichter und die Strecke noch nicht so schön, doch dann wird es ruhiger. Zudem bekommen wir nun zum ersten Mal die Hitze im Inland zu spüren, denn die kühlende Brise vom Atlantik fehlt hier, so dass die Luft vor uns auf der Straße vor Hitze flimmert. Da kommt uns ein Eis in Porte de Lima, einer sehr schönen Stadt mit alten Gässchen, gerade recht! Von da an geht es stetig bergauf und wir kommen ordentlich ins Schwitzen. Da wir uns nun im Meer nicht mehr abkühlen können, weichen wir auf die Waschhäuser aus, die sich in regelmäßigen Abständen finden.

Waschhaus an einer Bananenpflanze

Sie bestehen aus von einer Quelle gespeisten überdachten Betonbecken, durch die das frische Quellwasser geleitet wird und die teilweise auch noch heute zum Waschen benutzt werden. Uns dienen sie mehr zum Kühlen von Füßen und Beinen und bieten mit ihrem Dach willkommenen Schatten. Auf der Straße geht es weiter hinein in das Naturschutzgebiet Parque nacional da Peneda-Gerês.

Im Norden Portugals

Wir freuen uns auf eine Dusche und denken deshalb heute noch nicht einmal daran, ein wildes Plätzchen zu suchen. So schlagen wir unser Zelt schon früh nach nur 58 km auf dem Campingplatz in Entre-Ambos-os-Rios auf. Der Platz liegt sehr schön unter Pinien direkt an einem neuen aufgestauten See.

Zeltplatz

Wenn wir es hätten entscheiden können, dann wären wir wahrscheinlich gegen den neuen Stausee gewesen, aber jetzt wo er schon einmal da ist, verschmähen wir die Möglichkeit zur Abkühlung natürlich nicht. Wir erfrischen uns noch etwas beim schwimmen und einem kühlen Bier.



Tagebuch Tag 9 Tagebuch Tag 11

Startseite

© 2002 - 2005 Reiseleben.de